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Hintere Reihe, von links: Erik Hänel, Harry Schädler, Uwe Bartsch, Andreas Widmann, Jörg
Hänselmann, Michael Stotten, Jarek Stawarz. Vordere Reihe, von links: Dietmar Schmid, Markus Zimmermann, Andreas Marquardt, Jochen Mink, Andreas Targan, Kapitän Tilmann Gangloff, Frank Heine. Zum Kader gehören noch
Thomas Bohnet, Patrick Braun, Thomas Buck, Frank Heinrich, Bernhard Herzog, Christoph Nölle, Uwe Walentin, Dirk Wasilewski und Markus Weißkopf |
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Was lange währt: Im neunten Anlauf gelang endlich die erste Meisterschaft für die Fußballabteilung des
TV Konstanz. Für einige Spieler war’s allerdings bereits der zweite Titel: Die Saison 1995/96 beendete das Team ebenfalls als Spitzenreiter der Kreisliga C, damals jedoch noch als dritte Mannschaft des FC Wollmatingen;
anschließend folgte geschlossen der Wechsel ans Schänzle. Seither verwaltet sich die Mannschaft, die traditionell ohne Trainer auskommt, komplett selbst. Übrigens wurde erfolgreich dem Zahn der Zeit getrotzt: Obwohl
seit dem ersten Titel neun Jahre vergangen sind, ist der Altersschnitt nur um vier Jahre gestiegen. Damals lag er bei 34; das Team, das die Meisterschaft mit einem 6:0-Auswärtssieg am letzten Spieltag klar machte, war im Schnitt 38 Jahre.Mit der
Meisterschaft kommt vier Jahre nach dem Abstieg aus der Kreisliga B wieder die Diskussion auf, ob das Abenteuer Kreisliga B noch einmal in Angriff genommen werden soll oder nicht. Der Personalstamm der
„Studentenmannschaft“ im Bezirk wird natürlich auch jede Saison ein Jahr älter und etliche haben bereits ihre zwanzigste Saison im Aktivenbereich (ohne Jugendspiele) hinter sich. Das Studium dieser Studenten liegt damit
natürlich auch schon mehr als zehn Jahre zurück. Diese Spieler fühlen sich mehrheitlich in der Kreisliga C sehr zuhause, wo in den letzten Jahren die Begegnungen immer freundschaftlicher und fairer verlaufen und der TVK
immer in der Spitze zu finden ist. Die drei bis vier noch etwas jüngeren Spieler im Kader, die erst die letzten 5 Jahre zu uns gekommen sind und teilweise tatsächlich noch hin und wieder an der Uni zu sehen sind haben
da großteils noch ehrgeizigere Ziele als nur die Freude am Spiel unter Wettkampfbedingungen. Die Spielerdecke des Teams reicht im Augenblick um Sonntag für Sonntag elf Mann auf den Platz zu schicken den
Luxus von Ersatzspielern kann man sich wegen familiärer oder sonstiger Verpflichtungen nicht jede Woche leisten, dann müssen mal wieder ein oder zwei Mann von den Dienstag-Hobby-Kickern einspringen und die Elf
verstärken. Gut, dass viele von den Dienstagskickern, die auch schon seit etwa zwanzig Jahren in nahezu unveränderter Zusammensetzung ihrem Hobby nachgehen, noch Spielerpässe besitzen. Die Identifikation
mit der Gruppe und der Wille fit zu bleiben ist dort so hoch, dass einzelne auch 30 km Anreise in Kauf nehmen um einmal in der Woche mit den alten Kumpels kicken zu können. In beiden Gruppen, Hobbykicker
und Aktive ist man doch sehr erfreut, dass man nach zwei eher bitteren Jahren auf teils staubigen steinigen Ausweichplätzen, teils ohne Duschmöglichkeiten wieder auf dem wunderschönen Schänzle spielen kann. Riesig groß
ist die Vorfreude auf den Sommer, wo das wonnevolle Bad im Rhein und das kühle Getränk auf der Terrasse des Schänzlerestaurant mit Blick auf den Sonnenuntergang einen Abschluss zu einem gepflegten Fußballspiel bilden,
wie er besser kaum sein könnte. |
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