Der Wahnsinn liegt auf dem Platz. (Buchtitel)
Bei der Beurteilung einer Lage und bei der Erwägung von Massnahmen darf man auch nicht einen Augenblick darauf verzichten, die Wahrheit zu sehen, selbst wenn sie bitter ist. (Mustafa Kemal Atatürk)
Sich selbst darf man auf keinen Fall etwas vormachen und auch die Märchen, die andere über einen erzählen, nicht glauben. (unbekannter Autor)
Wer Kritik ablehnt, verzichtet auf die Chance, besser zu werden. (unbekannter Autor)
Die Schwächeren können nur mit List und Einfallsreichtum siegen. (Bernhard Moestl)
Die tiefen Spiele sind diejenigen, die von den Höhen bewegt werden. (Peter Sloterdijk)
Bevor du lernen kannst andere zu besiegen, musst du erst einmal lernen gut zu stehen. (unbekannter Autor)
Hoffe nicht darauf, dass der Gegner nicht angreift, sondern sei bereit ihn zu empfangen, in dem du die eigene Stellung uneinnehmbar gemacht hast. (unbekannter Autor)
Warte niemals so lange bis du keine Zeit mehr hast. (unbekannter Autor)
Es gibt zwar zahllose Übel in Hellas, doch keins ist schlimmer als das Volk der Athleten. (Euripides)
Gewinnen ist nicht alles, es ist das Einzige. (unbekannter Autor)
Unterschätzen und Überschätzen sie ihren Gegner nicht. Treten sie ihm mit Achtung entgegen. (Bernhard Moestl)
Das wichtigste Übungsziel ist nicht, etwas möglichst schnell , sondern möglichst gut durchführen zu können. (unbekannter Autor)
Um eine Sache schnell zu können, musst du beginnen, sie langsam zu lernen. (unbekannter Autor)
Alles was du langsam beherrschst , wirst du mit der Zeit auch schnell durchführen können. (unbekannter Autor)
Die Wahrscheinlichkeit Fehler zu machen, erhöht sich proportional mit der Geschwindigkeit. (unbekannter Autor)
Es gibt 3 Wege etwas zu lernen: Der Weg der Nachahmung, der Weg der Überlegung und der Weg der Erfahrung. (unbekannter Autor)
Unreflektierte Nachahmung tötet die Möglichkeit der Verbesserung. (unbekannter Autor)
Wenn du die Absicht hast dich zu verbessern, tu es jeden Tag. (unbekannter Autor)
Es ist besser nichts zu tun, als mit viel Mühe nichts zu schaffen. (Laotse)
Die grosse Herausforderung im Leben liegt letztlich darin, die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen, wie du dir niemals hättest träumen lassen. (Paul Gaugin)
Was ihr nicht tuet mit Lust gedeihet euch nicht. (William Shakespeare)
Das Dumme am Sport ist, dass man erst verlieren muss, um sich als guter Sportsmann zu erweisen. (Unbekannter Autor)
Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennen lernen als im Gespräch in einem Jahr. (Platon)
Ein Starker weiss mit seiner Kraft Haus zu halten, nur der Schwache will über seine Kraft hinaus wirken. (Georg Christoph Lichtenberg)
Jedes erreichte Ziel, jeder errungene Erfolg, jeder erworbene Reichtum macht nur Sinn, wenn Sie damit nicht Ihre Gesundheit, Ihre innere Harmonie und ihren Seelenfrieden ruinieren. (Unbekannter Autor)
Keine Kette ist stärker als ihr schwächstes Glied. (Spruchweisheit)
Wer auf der Stelle tritt, produziert nur immer tiefere Fussabdrücke. (Unbekannter Autor)
Unzufriedenheit mit sich selbst bildet ein Grundelement jeden echten Talents. (Anton Tschechow)
Wer nicht mit dem zufrieden ist, was er hat, der wäre auch nicht mit dem zufrieden, was er haben möchte. (Berthold Auerbach)
Man kann sich den ganzen Tag ärgern, aber man ist dazu nicht verpflichtet. (Buddha)
Schon der kleinste Ärger kostet unnötig Energie, die man woanders viel gewinnbringender einsetzen kann. (unbekannter Autor)
Wo wir sind klappt nichts mehr, aber wir können nicht überall sein. (Unbekannter Autor)
Hartes Training hat noch keinem geschadet, aber Nichtstun verursacht die wenigsten Sportunfälle. (Unbekannter Autor)
Überraschuingen treten meist da auf, wo man sie am wenigsten erwartet. (Unbekannter Autor)
Auch wer die Übersicht verloren hat oder einen schweren Fehler behangen hat, darf sich nicht lange damit aufhalten sondern muss weiter spielen und sich auf die nächste Aktion konzentrieren. (Unbekannter Autor)
Es gilt, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und nicht auf die nächste zu hoffen. (Unbekannter Autor)
Ich glaube, dass die Ungeduld, mit der man seinem Ziele zueilt, die Klippe ist, an der gerade oft die besten Menschen scheitern. (Friedrich Hölderlin)
Ungeduld hat häufig Schuld. (Wilhelm Busch)
Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun. (Johann Wolfgang von Goethe)
Auch das Zufälligste ist nur ein auf entfernterem Wege herangekommenes Notwendiges. (Arthur Shopenhauer)
Wer das Unmögliche sucht, dem geschieht nur recht, wenn das Mögliche ihm versagt wird. (Miguel de Cervantes)
Wer nicht manchmal das Unmögliche wagt, wird das Mögliche nie erreichen. (Max von Eyth)
Das Unmögliche ist oft nur das unversucht gebliebene. (Unbekannter Autor)
Nur auf dem Boden harter Arbeit bereitet sich normalerweise der Erfolg vor. (Max Weber)
Wer Angst hat, Fehler zu machen, drückt sich davor, Verantwortung zu übernehmen. (Unbekannter Autor)
Verantwortung hat man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man unterlässt. (Laotse)
Wenn jeder vor seiner Tür fegt, wird es überall sauber. (Unbekannter Autor)
Tadele nicht den Fluss, wenn Du ins Wasser fällst. (Indisches Sprichwort)
Wenn ein Reiter nichts taugt, hat das Pferd Schuld. (Unbekannter Autor)
Verlierer haben Ausreden, Gewinner finden Lösungen. (Unbekannter Autor)
Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren. (Friedrich Schiller)
Vieles geht in der Welt verloren, weil man es zu geschwind für verloren gibt. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nichts ist erbärmlicher als die Resignation, die zu früh kommt. (Marie von Ebner Eschenbach)
Wer am Gipfel des Baumes Früchte sehen will, der nähre seine Wurzel. (Johann Gottfried von Herder)
Wer hohe Türme bauen will, muss lange beim Fundament verweilen. (Anton Bruckner)
Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden, es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun. ( Johann Wolfgang von Goethe)
In Wahrheit heisst etwas wollen, ein Experiment zu machen, um zu erfahren, was wir können. (Friedrich Nietzsche)
Wer nicht kann was er will, muss das wollen was er kann. (Leonardo da Vinci)
Man kann alles, was man will, sobald man nichts will, als was man kann. (Christoph Martin Wieland)
Das Kunststück ist nicht, dass man mit dem Kopf durch die Wand rennt, sondern dass man mit den Augen durch die Tür findet. (Georg von Siemens)
Wer etwas Großes leisten will, muss tief eindringen, scharf unterscheiden, vielseitig verbinden und standhaft beharren. (Friedrich von Schiller)
Alles Vollendete spricht sich nicht allein - es spricht eine ganze mitverwandte Welt aus. (Novalis)
Lieber total fertig als unvollendet. (unbekannter Autor)
Ein großes Können - ein großes Genießen. (Marie von Ebner Eschenbach)
Konzentration ist das Geheimnis der Stärke in der Politik, im Krieg, im Handel, kurz gesagt in der Handhabung aller menschlichen Angelegenheiten. (Ralph Waldo Emerson)
Das Erwartete bleibt gewöhnlich unter der Erwartung. (August von Kotzebue)
>Die zweite Religion< - Thema und Titel eines Essays über Fußball in Lateinamerika. Es beginnt mit Fetzenbällen in den Slums - enge Gassen, Höfe, das Gedränger dahinjagender, ausgelassener, lauter Kinder. In Brasilien wird der Fußballkönig lanciert wie anderswo ein Filmstar oder ein Volksführer. Der König trat den Ball, der König schoss ein Tor - das erfüllt die Menschen mit Stolz. Vielleicht deshalb, weil einer von ihnen etwas tun konnte. Ein Fußballspiel als Kriegsgrund, als auslösende Ursache für ein Massaker, als Kristallisationspunkt der patriotischen Entladung (die Stadt nach dem gewonnenen Spiel, die Stadt in Extase, Mexico-Stadt, Lima, Montevideo, beleuchtet wie für ein Fest, in Farben getaucht). Ein Match ist wichtiger als ein Regierungswechsel (in Ecuador fand ein Staatsstreich statt während alle vor dem Fernseher hockten und zusahen, wie ihre Mannschaft gegen Kolumbien spielte, und keinem kam es in den Sinn, sich zur Verteidigung des gestürzten Kabinetts vom Fernsehen zu erheben). Das Spiel als Ursache für einen Selbstmord (ein Mädchen in Salvador, nachdem Chile ein Tor schoss), in Euphorie vor lauter Glück begangene Morde (ein häufiges Ereignis in Brasilien). (Ryszard Kapuscinski)
Eine Erkenntnis von heute kann die Tochter eines Irrtums von gestern sein. (Marie von Ebner Eschenbach)
Du mußt in der Ursache das Resultat und im Resultat die Ursache erkennen können. (Dasui)
Sie wisssen nicht was sie spielen, aber sie tun es mit ganzer Kraft. (Unbekannter Autor)
Wenn man einen falschen Weg einschlägt, verirrt man sich umso mehr, je schneller man geht. (Denis Diderot)
Eine Chance zu sehen ist keine Kunst. Die Kunst ist, eine Chance als erster zu sehen. (Benjamin Franklin)
Eine Verbesserung erfindet nur der, welcher zu fühlen weiß: "Dies ist nicht gut." (Friedrich Nietzsche)
Wer sich schont, muss sich selbst verdächtig werden. (Johann Wolfgang von Goethe)
Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie ist, ist Leben. (Jacob Burckhardt)
Zu unserer Natur gehört die Bewegung. Die vollkommene Ruhe ist der Tod. (Ludwig Andreas Feuerbach)
Das Wissen muss ein Können werden. (Carl von Clausewitz)
Für das Können gibt es nur einen Beweis: das Tun. (Marie von Ebner Eschenbach)
Bereit sein ist alles. (William Shakespeare)
Doch der den Augenblick ergreift, der ist der rechte Mann. (Johann Wolfgang von Goethe)
Man kann nicht bergauf kommen, ohne bergan zu gehen. (Matthias Claudius)
In allen Dingen ist der rechte Augenblick für den Erfolg entscheidend. (Meander)
Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. (Henry Ford)
Damit ein Ereignis Grösse hat, muss zweierlei dazu kommen. Der grosse Sinn derer, die es vollbringen, und der grosse Sinn derer, die es erleben. (Friedrich Nietzsche)
Ein Starker weiss mit seiner Kraft hauszuhalten. Nur der Schwache will über seine Kraft hinaus wirken. (Georg Christoph Lichtenberg)
Die grossen Taten der Menschen sind nicht die, welche lärmen. Das Große geschieht so schlicht, wie das Rieseln des Wassers, das Fließen der Luft, das Wachsen des Getreides. (Adelbert Stifter)
Das Außerordentliche geschieht nicht auf glattem, gewöhnlichem Weg. (Johann Wolfgang von Goethe)
Viele Leute glauben, wenn sie erst einen Fehler eingestanden haben, brauchen sie ihn nicht mehr abzulegen. (Marie von Ebner Eschenbach)
Fähigkeiten sind nichts ohne Möglichkeiten. (Napoleon Bonaparte)
Ich kann, weil ich will, was ich muss. (Immanuel Kant)
Die Öffentlichkeit hat eine unersättliche Neigung alles zu wissen, nur nicht das Wissenswerte. (Oscar Wilde)
Von der Zukunft hängt ab, wer nicht versteht in der Gegenwart zu wirken. (Seneca)
Zunächst interessierte ich mich ganz allgemein für das Thema des organisierten Verbrechens im Fußball. Besonders interessierte mich das Thema des Imagetransfers, bei der ein zuvor unbekannter Gangster einen berühmten Club übernimmt und sich mit bekannten Spielern umgibt und sich von einem umstrittenen Geschäftsmann zu einem schillernden Geschäftsmann wandelt. Wenn seine Mannschaft oder sein Spieler die Meisterschaft gewinnt, wird er zu einem Mitglied der gehobenen Gesellschaft. (Declan Hill)
Die Schieber sind nicht gerade für ihre Freundlichkeit berühmt. Ich bekam unzählige Warnungen. Verängstigte Spieler und Sportfunktionäre sprechen hinter vorgehaltener Hand über sie. Bruce Grobbelar, ehemaliger Torhüter des FC Liverpool, der angeblich Geld von einem asiatischen Wettsyndikat angenommen hat, erzählte einem Freund was geschieht, sollte man einem der Bosse in die Quere kommen: "Weil dann verarschst du ihn, und das gefällt ihm nicht, und er sagt es seinem Handlanger ... und du kriegst es ab und bist dann lieber vorsichtig. Du ziehst dir am besten eine kugelsichere Weste an, .... Die Sache läuft im verdammt grossen Stil ... Es ist scheißgefährlich ... Wenn man mit verdammt gefährlichen Leuten spielt, dann ist es einfach verdammt gefährlich." (Declan Hill)
Ein Trainer, der in asiatischen Ligen gearbeitet hat, erzählte mir, wie sich Spielmanipulatoren an seine Spieler heranmachten: "Da gibt es keine nette Plauderei, kein Gerede über lange Beziehungen und so. Die rufen die Spieler einfach an und sagen: >Du machst das, sonst passiert was<. Die telefonieren mit den Spielern, und dann heißt es:>Wir wollen, daß das Spiel mit einer Tordifferenz von 2 Treffern ausgeht. Ihr gewinnt, oder ihr verliert.<. Wenn ein Spieler sich weigert sagen sie: >Wir wissen, wo deine Schwester zur Schule geht oder wo deine Oma einkauft<." (Declan Hill)
Dabei kann man es auch richtig vermasseln. Zum Beispiel sprachen die beiden Teams von FC Genua und AC Venedig im Frühjahr 2005 eine Begegnung ab. Vereinbart war, dass Genua gewinnen sollte, um in Italiens Seria A aufzusteigen, und Venedig im Gegenzug viel Geld bekommen würde. In der zweiten Halbzeit telefonierten die Cheftrainer der beiden Mannschaften: >Was zum Teufel ist in Dich gefahren? Dein Spieler hat ein Tor geschossen< schrie der Trainer von Genua. >Ich weiß, ich weiß<, erwiederte der Venezianer. >Die Spieler spinnen! Das Tor ist aus versehen gefallen!< Zur grossen Erleichterung der Mannschaft aus Genua gelang es Venedig, sie Tore schiessen zu lassen, und das Spiel endete, wie verabredet mit einem Sieg für Genua, sodass sie in die Seria A aufsteigen konnten. Das heisst, sie wären aufgestiegen, hätten italienische Beamte die ganze Schieberei nicht mitangehört. (Declan Hill)
In seiner Autobiographie Nel fango del dio Pallone beschreibt der italienische 70er Jahre Stürmer Carlo Petrini das Problem, das er und seine Mannschaftskameraden aus Bologna hatten, als sie eine Partie gegen Juventus in der ersten Liga verschoben. Der Plan war, dass das Spiel 0:0 ausgehen sollte. Nur dass in der 55. Minute einer von Juventus tatsächlich auf das gegnerische Tor schoss! Es hatte geschneit und der Ball rutschte am Torwart vorbei ins Netz. 1:0 für Juventus. Die Mannschaft aus Bologna war sauer. Mitten auf dem Spielfeld gab es, Petrini zufolge, beinahe eine Rauferei. Doch ein Mittelfeldspieler von Juventus beruhigte sie, als er rief: >Keine Sorge Leute, wir schiessen den Ausgleich für euch.<. Zehn Minuten später gab es einen Eckstoss gegen Juventus , und einer aus ihrer Mannschaft sprang wunderbar in die Höhe , um ins eigene Tor zu köpfen. Das Spiel endete 1:1, und alle gingen glücklich auseinander, bis auf die Fans, die so erzürnt über das Spiel waren, dass sie die Spieler mit Schneebällen bewarfen. (Declan Hill)
Anwalt: In ihrer Zeugenaussage im Nebenprozess
sagten sie dem Richter, sie hätten Millionen (mit Spielmanipulationen)
gemacht?
Kurusamy: Ja.
Anwalt: Wie viel?
Kurusamy: Eigentlich habe ich über
20 MIllionen Dollar verdient.
Anwalt: Wie viel bleibt für sie übrig?
Kurusamy: Ich muss auch die Spieler bezahlen.
Danach hatte ich 16 bis 17 Millionen Dollar für mich.
Anwalt: Das bezieht sich auf ein Jahr
Arbeit, 1994?
Kurusamy: Nicht ein Jahr, fünf Monate.
(Declan Hill)
>Alle Ligen der Welt - Premier League, Champions League-, auch die Weltmeisterschaft, sind zu maipulieren. Ich hatte Spieler bei Crystal Palace, Wimledon und Liverpool. Sie sagen, das sind grosse Mannschaften. Sie sind Mist. Wir können sie bestechen. Sie meinen, weil die Clubs das grosse Geld mit dem Transfer machen, würden die Spieler keine Bestechung annehmen. Das stimmt nicht. Die nehmen das Geld.< (Chin) (Declan Hill)
Niemand will etwas über diesen Fall wissen. Alle wollen an ein sauberes Spiel glauben. (Declan Hill)
Meine Ansichten über Fußball haben sich geändert. Noch immer liebe ich das Amateurspiel am Sonntagmorgen: die Kameradschaft und den Geruch nach frisch gemähtem Gras. Doch der Profisport lässt mich kalt. Ich hoffe sie werden verstehen warum, wenn sie das Buch gelesen haben. (Declan Hill)
Wer siegen will darf sich keine Sentimentalitäten leisten, die nur gefährliche Zeitverzögerungen mit sich bringen. (Ulf Heuner)
Der Traum überall zur gleichen Zeit zu sein, oder jede Information zu jeder Zeil erlangen zu können, ist illusorisch. (unbekannter Autor)
Da wir nicht überall sein können, müssen wir zu jedem Zeitpunkt am best möglichen Ort sein. (Unbekannter Autor)
Wir müssen verhindern, dass Ereignisse, die für das Spielergebnis wichtig sind, an bestimmten Orten des Spielfeldes vorkommen können, ohne dass wir als Mannschaft eine Chance haben, diese zu beeinflussen. (Unbekannter Autor)
Glück erlangt längst nicht jeder Mensch, aber dem Missgeschick kann keiner entgehen - selbst ein vom Glück gesegneter Mensch wie Franz Beckenbauer nicht, der ausgerechnet in seinem Abschiedsspiel noch eines seiner berühmten Eigentore schoss. (Ulf Heuner)
Wenn wir uns etwas vornehmen, an dem andere beteiligt sind, muss es schiefgehen. Wir bleiben immer den Handlungen der anderen ausgeliefert. Wir werden Opfer der Geschichten, die wir selbst angefangen haben. (Ulf Heuner)
Niemand kann im Bezugsgewebe menschlicher Angelegenheiten, das niemand vollständig kennen kann, und in dem wir uns immer schon verstrickt vorfinden, die Folgen der eigenen Tat voll überschauen. (Ulf Heuner)
So kann der Handelnde so gut wie niemals die Ziele, die ihm ursprünglich vorschwebten, in Reinheit verwirklichen, denn aus den Handlungen des Einzelnen resultieren nicht vorhersehbare Handlungen und Handlungsketten der Anderen, denen der Einzelne ausgeliefert ist. (Ulf Heuner)
Wenn wir uns etwas vornehmen, an dem auch andere beteiligt sind, muss es schiefgehen. (Ulf Heuner)
Die naturalistischen Handlungstheorien unterstellen den Handelnden erstens als fähig zum zielgerichteten Handeln, zweitens als seinen Körper beherrschend und drittens als autonom gegenüber seinen Mitmenschen und seiner Umwelt. (Ulf Heuner)
"Der Ball ist mir über den Spann gerutscht" ist keine hinreichende Erklärung. Die entscheidende Frage ist, wieso der Ball über den Spann gerutscht ist. (Ulf Heuner)
Der Körper ist nicht nur Instrument unseres Geistes, sondern bestimmt unseren Geist wesentlich mit. (Ulf Heuner)
Die vorreflexive Intentionalität unseres Körpers erscheint als eigentlicher Grund unseres Handelns. (Ulf Heuner)
Missgeschicke aufgrund von Übermüdung und unabsichtlichem Schlaf kommen in vielen Lebenslagen vor. (Ulf Heuner)
Um ein Problem zu lösen, darf man sich nicht auf eine Handlungsweise versteifen. (Hans Joas)
Wenn man `s nur versucht, so geht`s. Das heißt: mitunter, doch nicht stets. (Wilhelm Busch)
Im Fussball muss man Splitvison haben: man muss den Ball am Fuss kontrollieren und gleichzeitig das gesamte Spielfeld überschauen können. (unbekannter Autor)
Auf die Dauer hilft nur Power. (Spruch, unbekannter Autor)
Mit einem guten Sturm kann man ein Spiel gewinnen, um die Meisterschaft zu gewinnen, braucht man eine konstant gute Abwehr. (Handballerweisheit)
Im Leben kommt es nicht darauf an, ein gutes Blatt in der Hand zu haben, sondern mit schlechten Karten gut zu spielen. (Robert Louis Stevenson)
Ballverluste, Fehlpässe, mangelnde Laufbereitschaft, fehlende Übersicht und schlechtes Stellungsspiel sind die Grundübel des Fussballspiels. (unbekannter Autor)
Der schlechteste Pass ist der Pass, der nicht ankommt. (unbekannter Autor)
Schwarzes Loch: Ein Mitspieler von dem kein Pass in die eigene Mannschaft zurück kommt. (Unbekannter Autor)
Ob man eine Schlacht gewinnt oder verliert, hängt nicht von der Grösse der Streitmächte ab, sondern von ihrer Aufstellung. (Kurt Schellenbaum / Georg M. Oswald)
Der Mensch spielt nur da, wo er wirklich Mensch ist, und ist nur da wirklich Mensch, wo er spielt. (Friedrich Schiller)
Viele Fußballer verlieren viel an Qualität, weil sie während des Spiels ihrer schauspielerischen Wirkung mehr Aufmerksamkeit schenken als ihrem spielerischen Tun. (unbekannter Autor)
Bereit sein ist viel, warten können ist mehr, doch erst den rechten Augenblick nutzen, ist alles. (Arthur Schnitzler)
Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unternehmungen liegt in oft kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten. (Demosthenes)
Es ist einfacher, die sich bietenden Gelegenheiten zu nutzen, als sich solche zu erarbeiten. (unbekannter Autor)
Der Weg zur Vollkommenheit und zu jedem Fortschritt ist fortwährende Selbstkritik. (Arnold Böcklin)
Ohne harte und ernste Arbeit gibt es keinen strahlenden Erfolg. (Chinesisches Sprichwort)
Erfahrung wird durch Fleiß und Müh erlangt. (William Shakespeare)
Alles Große in der Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er tun muß. (Hermann Gmeiner)
Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass sich andere darum kümmern. (Martin Luther King)
Jedes Werk ist ein Kompromiss aus Idealen und Erreichbarem. (Rudolf Diesel)
Tue zuerst das Notwendige, dann das Mögliche und plötzlich schaffst du das Unmögliche. (Joaquim Machado de Assis)
Jede Stufenzeit des Lebens findet uns als Schüler, und oft fehlt es uns trotz allen Jahren an Erfahrung. (Francois de la Rochefoucauld)
Fußball ist nicht so schwierig, solange man nichts davon versteht. Wenn man seine Kunst aber andeutungsweise begriffen hat, dann ist man gefordert. (unbekannter Autor)
Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)
Der Erfolg eines Menschen setzt sich aus seinen Fehlschlägen zusammen. (Ralph Waldo Emerson)
Etwas Schönes dazulernen macht Spaß. Etwas schlechtes verlernen macht Mühe. (Phil Bosmans)
Du kannst nicht mehr ändern, was gestern war, aber du kannst alles ändern, was morgen sein wird, durch das was du heute lernst. (Stella Terrill Mann)
Keine Zukunft vermag gut zu machen, was du in der Gegenwart versäumst. (Albert Schweitzer)
Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit buchstabieren. (Andre Malraux)
Die Arbeit läuft nicht davon, wenn du einem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mit der Arbeit fertig bist. (Chinesisches Sprichwort)
Worte vermitteln keine Dinge. Reden beinhalten nicht den Geist. Wer sich auf Worte stützt verliert; wer sich ans reden hält, verirrt sich. (Mumon)
Die verstehen sehr wenig, die nur verstehen, was sich erklären läßt. (Marie von Ebner-Eschenbach)
Niemand lernt radfahren allein durch Nachahmung. (unbekannter Autor)
Auch die gelesene Wahrheit muß man hinterher erst selber erfinden. (Jean Paul)
Spielen ist experimentieren mit dem Zufall. (Novalis)
Wenn man vorher wüßte was es wird, bräuchte man es nicht zu tun. (Pablo Picasso)
Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen. (Friedrich Dürrenmatt)
Dem Geduldigen laufen die Dinge zu, dem Eiligen laufen sie davon. (Tibetisches Sprichwort)
Das größte Vergnügen im Leben besteht darin, Dinge zu tun, die man nach Meinung anderer Leute nicht fertigbringt. (Marcel Ayn)
Fussball ist nicht nur ein Ballspiel sondern auch ein Laufspiel, ein Mannschaftsspiel und ein Kampfspiel. (unbekannter Autor)
Man muß einen Fehler mit Anmut rügen und mit Würde bekennen. (Friedrich Schiller)
Es macht keinen Sinn, Mitspieler dafür zu kritisieren, daß sie nicht besser spielen, als sie prinzipiell können. (unbekannter Autor)
Konstruktive Kritik erfordert viel Respekt, Takt und Fingerspitzengefühl, wenn sie, ohne zu verletzen, dem Kritisierten helfen soll, sich zu verbessern. (unbekannter Autor)
Der Versuchung nachzugeben, Aggressionen und Feindseeligkeiten innerhalb von Gruppen, die durch unterschiedlichste Ursachen bedingt sein können (z.B.: Angst, Rivalität, Mißgunst, Minderwertigkeitsgefühle, Größenwahn etc. ) gemeinsam auf andere Gruppen oder auf Sündenböcke zu projizieren, um dadurch die Illusion von Einigkeit in der Gruppe nach innen und außen zu inszenieren, ist ein Armutszeugnis an Bildung und Humanität." (unbekannter Autor)
Sich mit der Blindheit der eigenen Perspektive arrangieren oder im Durcheinander, Auseinander und Miteinander verschiedener Perspektiven eine kohärente und tragfähige gemeinsame Perspektive erarbeiten? (unbekannter Autor)
Beim Spiel kann man einen Menschen besser kennen lernen als im Gespräch in einem Jahr. (Platon)
Das Thema Schiedsrichter ist fast so alt wie der Fußballsport selbst (ursprünglich regelten die beiden Spielführer der Mannschaften ihr Spiel selbst). Dieses Modell wurde jedoch zu Gunsten des „Unparteiischen“ sehr bald aufgegeben. Trotz verschiedener Image-Kampagnen des DFB und seiner Landesverbände, u.a. „Sei fair zum 23. Mann“ oder zuletzt „Faszination Schiedsrichter“, haben wir mit rund 79.000 Schiedsrichtern in Deutschland nicht genug Spielleiter, um die ca. 100.000 Spiele pro Wochenende durchzuführen, d.h. der „23. Mann“ (oder manchmal die einzige Frau) muss hin und wieder sogar zweimal seinem Sport nachgehen. Das erledigen die Schiedsrichter alle sehr gern und im Amateurbereich ehrenhalber. Die Komplexität ihrer Aufgabe ist unstrittig. Binnen Sekunden schwierige Entscheidungen zu treffen ist nicht einfach, überfordert manchmal, auch die Schiedsrichter in der Bundesliga. Deshalb gehören Fehlentscheidungen der Schiedsrichter genau so zum Fußballsport wie Fehlpässe der Spieler. Wir Zuschauer als Außenstehende und die Spieler als aktiv Mitwirkende können manchmal nicht nachvollziehen, was Schiedsrichter entscheiden. Das darf aber niemals dazu führen, dass den Schiedsrichtern absichtliches Fehlverhalten unterstellt wird. Auf keinen Fall dürfen Attacken verbaler wie körperlicher Art (leider letztlich wieder geschehen) gegen Schiedsrichter zu unserem geliebten Sport, trotz aller Emotionalität, dazugehören. In diesem Sinne müssen sich alle wirklichen Fußballfans von Auswüchsen gegenüber Unparteiischen distanzieren. Dies heißt für Spieler wie Zuschauer, sich fair zu verhalten, denn der Spielleiter gehört dazu, ohne ihn ist dieses Spiel als Wettbewerb undenkbar. Er ist einer von uns.(Michael Ramm)
Niemand muss die Zeitgenossen darüber belehren, dass Werbung, Musikvideos oder grosse Sportereignisse etwas vorspiegeln, das es >eigentlich< nicht gibt. Es geht um eine gute Show. Die Wirklichkeit jenseits der Inszenierungen steht auf einem anderen Blatt. ( Gerhard Schulze)
Es wird jedes Jahr schlimmer. Fußball ist eine reine Geldmaschinerie geworden. Die menschliche Seite spielt keine Rolle mehr. (Sergej Barbarez - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 6. März 2005)
Profi zu sein ist die schönste und leichteste Art, richtig Kohle zu verdienen. Wer was anderes behauptet, spinnt - oder lügt! (Georg Koch , Torhüter des MSV Duisburg, Bild am Sonntag 16.10.2005)
Fußball ist etwas besonderes. Es ist ein Mannschaftsspiel, man kann es nicht alleine spielen; es hat etwas Magisches, wie ein Team in einem Moment vollkommener Harmonie zusammen wächst. Der Ball, der einem Stürmer zugespielt wird, ist genau so wichtig, wie die Torschuß selbst. Wenn alles paßt, ist es ein präzis aufeinander abgestimmter wunderbarerer Tanz. Genau dieser Eindruck ist es, der das Publikum ergreift, sie nehmen den Grundton eines Spieles wahr, seine Schönheit. (Pele)
Fußball ist ein Gruppenerlebnis. Wir sind nichts und niemand ohne den anderen. Mit der Zeit beginnen wir zu verstehen, dass es bei diesem Spiel niemals um den einzelnen geht - du brauchst eine Mannschaft, und du brauchts die Bereitschaft zu teilen und den Ball weiter zu geben, um ein Tor zu schiessen. (Pele)
Gut gelaunt zu sein, macht vieles für uns und für die, mit denen wir zusammen sind, einfacher. Ich spielte in einem tollen Verein mit fantastischen Mannschaftskollegen, wie hätte ich da unglücklich sein können. Spielen war alles, was ich wollte. (Pele)
Sport treiben hilft einem unter anderem, vieles von unseren schlechten Energien loszuwerden. So können wir uns wohler fühlen, gesund bleiben und länger leben. (Pele)
Bei meiner Sturheit kann ich Fehler manchmal erst dann als solche erkennen, wenn ich es schwarz auf weiss vor mir sehe. mnachmal habe ich dadurch Freunde, Teamkollegen oder Menschen, die mir nahe kamen und mir vertrauten, enttäuscht: Meine Sturheit ist meine größte Schwäche. (Pele)
Das Geheimnis seines Erfolges war sein Improvisationstalent. Er reagierte mit einer unglaublichen Schnelligkeit. er konnte wie kein anderer ein Spiel lesen. (Carlos Alberto Torres über Pele)
Wenn du anfängst dich für den besten zu halten, hast du aufgehört, besser werden zu können. (Jao Ramos de Nascimento)
Ernst sucht Spiel auszuschließen. Spiel jedoch kann sehr wohl den Ernst in sich einschließen. (Johan Huizinga)
Nutze die Talente, die du hast. Die Wälder wären sehr still, wenn nur die begabtesten Vögel sängen. (Henry van Dyke)
Der Weg zur Vollkommenheit und zu jedem Fortschritt ist fortwährende Selbstkritik. (Arnold Böcklin)
Ein Spitzenspiel kommt heute einer Theaterpremiere gleich. (Bernhard Ließ)
Sinnloser als Fußball ist nur noch eins: Nachdenken über Fußball. (Martin Walser)
Im Spiel- und Kampfsport steckt das Rudiment der Weigerung, erwachsen zu werden. (Helmut Karasek)
Ein Spieler ist ein erwachsenes Kind, das sich standhaft der Wirklichkeit verweigert. (unbekannter Autor)
Kein Drama der Welt kann so übersichtlich sein wie ein Fußballspiel. (Marcel Reich-Ranitzki)
Ich weiss, es gibt keinen schönsten Sport. Fussball ist aber die Ausnahme. (Werner Schneyder)
Klinsmann gab auch zu, dass es bei ihm in den ersten Monaten als Vereinstrainer auch Momente echter Schwäche gegeben habe. In den meisten Situationen dürfe man aber als Trainer "diese Schwäche nicht zeigen". Oft kenne er die Gründe, warum Dinge schief liefen und würde das "nur zu gern auch öffentlich ansprechen". Er wisse aber inzwischen, "dass Ehrlichkeit oft zu Schwäche gemacht wird, vor allem, weil ja die Öffentlichkeit oft nicht an Ehrlichkeit, sondern an Geschichten interessiert ist, die dann über Wochen als Thema weitergedreht werden können". ("Jürgen Klinsmann")
Da zahlen sie zig Millionen für die Rechte, Sportereignisse auszustrahlen. Und was du dann zu sehen kriegst, ist eine Realität an der nichts echt ist. Das Geld hat die Profiligen kaputt gemacht. Die Spieler und die Funktionäre haben keinen wirklichen Bezug mehr zu ihrer Mannschaft, alles dreht sich nur noch ums Geld. Es gab mal sowas wie Mannschaftstreue, echte Identifikation mit einem Verein und Lokalpatriotismus. Die Fans und insbesondere die Schwachköpfe auf den Tribünen begreifen ja nicht, daß man ihnen nur das Geld aus der Tasche zieht und ihnen dafür eine mehr oder weniger gute Zirkusveranstaltung präsentiert. (unbekannter Autor)
Was steckt eigentlich hinter dieser ganzen Sportmanie? Warum rasten alle aus nur weil A gegen B spielt? Wen interessiert das? Es ist ein Spiel zwischen zwei Gruppen von Leuten, die mit unserem Leben nicht das geringste zu tun haben, und selbst wenn, dann ist es immer noch ein Spiel. Warum investieren Menschen in ein bloßes Spiel so viele Emotionen und Affekte? Was bedeutet es ihnen? Ich kann nicht begreifen, wie es nur irgendetwas bedeuten kann, aber offensichtlich ist es so. Ein Rätsel. (Roger Kuby)
Auch im Spiel ein bestimmtes Maß einzuhalten, daß wir nicht allzusehr alles preisgeben und, vom Vergnügen erhoben, in irgendeine Häßlichkeit geraten. (Cicero)
Fußball auf hohem Niveau ist notwendigerweise ein Abnutzungskampf, bei dem jede Mannschaft ständig hochkonzentriert versucht, alle Lücken im eigenen Abwehrgefüge zu schließen und die kleinste Lücke im gegnerischen Verbund gnadenlos auszunutzen. Gewinnen tut die Mannschaft, die dabei am wenigsten Fehler macht und gleichzeitig die Fehler des Gegners erkennt und konsequent ausnutzt. (unbekannter Autor)
Es ist einfacher, gute Situationen, die sich bieten, zu nutzen, als solche Situationen zu schaffen. (unbekannter Autor)
Ein Fussballspiel besteht aus lauter Missverständnissen, und gewinnen wird die Mannschaft, bei der am wenigsten Missverständnisse vorkommen. (Johann Gruyff)
Eine Sache ist nur gefährdet, wenn die Menschen nicht mit dem Herzen dabei sind. (Chinesisches Sprichwort)
Man kann nur mit Leidenschaft, Leichtigkeit und Freude, eben wie im Sport, wirklich Erfolg haben. (unbekannter Autor)
Man kann vernichtet werden, aber man darf nicht aufgeben. (Ernst Hemingway)
Der Erfolg gibt einem scheinbar recht. (Unbekannter Autor)
Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann. (Jacques Cousteau)
Deutschland ist der einzige Fussballweltmeister, der nur dritter geworden ist. (Dieter Hildebrandt)
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.(Seneca)
Für die Abwehr ist es immer schwierig, wenn die Stürmer sündigen. (Ottmar Hitzfeld)
Die Defensive ist das A und O. (Michael Ballack)
Fussball ist eine Landschaft von Zeichen. Bei einer Reise durch diesen Zeichenkosmos - Stadien, Fankurve, Sprechgesänge, Rituale auf dem Spielfeld, Interviewmuster, Bildregie im Fernsehen, Formen der Berichterstattung, Kommentare teilt sich die öffentliche einem Millionenpublikum vertraute Kulturbedeutung von Fussball mit, ohne jemals explitit zu werden. (Gerhard Schulze)
Fußball ist ein Schweinegeschäft.(Giovane Elber)
Es geht ein Donnerhall durch den olympischen Sport und das Marketingbusiness. Noch vor dem Urteilsspruch im Strafprozess gegen Manager des einstigen Weltmarktführers ISL/ISSM wird klar, dass kein Fernsehvertrag, kein Sponsorenprogramm, kein Marketingdeal möglich war, ohne hohe Bestechungsgelder an Sportfunktionäre zu bezahlen. ... Die Dimension des Betrugs ist atemberaubend. Es geht um Bestechungsgelder von 156 Millionen Franken für Sportfunktionäre ... Der einstige ISSM-Chef Christoph Malms erklärte: "Diese Praxis war branchenüblich, sie gehörte zum Stil des Geschäfts. Ohne das geht es nicht." Die ISSM-Gruppe hatte gemeinsam mit Leo Kirch auch die TV-Rechte an der Fussball-WM 2002 und 2006 erworben. Zu den Klienten der ISSM-Holding und ihrer Vorgänger zählten das Internationale Olympische Komitee, die Weltverbände im Fussbal, Basketball, Leichtathletik, Schwimmen und die Europäische Fussballunion. ... Nach der Installation von Joseph Blatter als FIFA.Präsident und vor dem geplanten Börsengang der ISMM-Gruppe wurden die Schmiergeldstiftungen Nunca und Sunbow gegründet. Dies geschah in Absprache mit grossen Zürcher Kanzleien , der KPMG und den Schweizer Steuerbehörden. Bestochen wurden "namhafte Entscheidungsträger der Sportpolitik", sagte Malms: "Das ist zwar moralisch bedenklich aber rechtens." (Financial Times Deutschland 14.3.2008)
Was ich über Moral und Verpflichtungen auf lange Sicht am sichersten weiss, verdanke ich dem Fussball. (Albert Camus)
Vielleicht ist es der spielerische Umgang mit Ängsten, der dem Kind letztlich hilft, sie zu bewältigen und nicht nur zu verdrängen. Spielen stärkt das gestaltende Ich. (Michael Vincent Miller)
Fussball ist ein Abbild der individualistischen Gesellschaft. Es verlangt Initiative, Konkurrenz und Kampf. Aber das Spiel wird auch durch das ungeschriebene Gesetz des Fairplays geregelt. (Antonio Gramsci)
Fussball ist ein Ritual, bei dem die Erniedrigten und Beleidigten ihre kämpferische Energie und ihren Sinn für die Revolte verausgaben, um Zaubereien und Hexenkünste zu betreiben und durch Beschwörung der Götter aller möglichen Welten den Tod des gegnerischen Mittelverteidigers zu erreichen, uneingedenk der Herrschaft des Kapitals, das sie verzückt und schwärmerisch haben will, auf ewig dem Irrealen verfallen. (Umberto Eco)
Nur allzugern und aus durchsichtigen Gründen bürdet die Macht dem Fussball Verantwortung auf, bringt ihn sogar dazu, die diabolische Rolle dessen zu akzeptieren, der die Massen verdummt. (Jean Beaudrillard)
Fussball mag ein durchaus passendes Spiel für harte Mädels sein, als Spiel für feinsinnige Knaben ist es wohl kaum geeignet. (Oscar Wilde)
Erkenne den Gegner und erkenne Dich selbst: Einhundert Begegnungen ohne Gefahr. Verkenne den Gegner, erkenne Dich selbst: Auf jeden Sieg wird eine Niederlage folgen. Erkenne den Gegener und verkenne Dich selbst: Mit jedem Angriff riskierst Du den Untergang. (Sun Tsu)
Fussball ist ein Teil von mir. Er schützt vor Abwegen. Disziplin. Da muss man morgens laufen.Und wenn man läuft, bekommt man einen klaren Kopf. Die ganze Welt um einen herum wacht auf. (Bob Marley)
Das Einmaleins des Fussballs: Hochgeschwindigkeitsfussball in die Tiefe des Raumes zelebrieren - sich weigern auch unter Druck den Ball einfach nur von hinten heraus zu bolzen - einen präzisen Kurzpassstil pflegen - den Raum perfekt aufteilen, zumachen und aufreissen - kompakt stehen - schwer zu greifen sein - hinten zu machen - die Räume eng machen - kommen und gehen - die Zweikämpfe gewinnen - Überzahlspiel in Ballnähe herstellen - Ball und Gegner laufen lassen - den Ball kontrollieren - spielen was man kann - rochieren - den Ball flach halten - konzentriert abschliessen. (unbekannter Autor)
Fussball ist die Kunst, in jeder Sekunde des Spiels unter Berücksichtigung dessen, was man selbst, die Mitspieler und die Gegenspieler können und in der nächsten Sekunde tun werden, das optimale zu tun. (unbekannter Autor)
Wer Fussbal nur als Aneinanderreihung und Reproduktion vorgefertigter Bewegungsschemata zelebriert, wird damit auf Dauer keinen Erfolg haben. Fussball als Wettkampfsport und nicht als Variete betrieben, ist keine ritualisierte Abspulung von Bewegungsabläufen, sondern eine zielbezogene, kreative und optimierte Gestaltung und Lösung von Spielsituationen unter Beachtung der gegebenen Rahmenbedingungen. Voraussetzung dafür ist die möglichst vollständige und korrekte Erfassung jeder Spielsituation. (unbekannter Autor)
Etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt als zu spielen. (Henrik Ibsen)
Ein Kind, das unfähig ist zu spielen, dessen Seele hat Schaden genommen. (Peter Gert Büttner)
Noch so ein Sieg und wir sind verloren. (Phyrrus)
Erfolgreich ist, wer weiss, was er nicht kann. (unbekannter Autor)
Man kann die eigenen Grenzen nur feststellen, indem man sie gelegentlich überschreitet. (Josef Broukal)
Herr vergib Ihnen, denn Sie wissen nicht was Sie tun. (Jesus)
Erst wenn man tut, was man kann, kann man sicher sein, es gekonnt zu haben. (unbekannter Autor)
Auf Dauer haben nur die Guten Glück. (Sportreporter beim Tennis)
Glück ist Scharfsinn für Gelegenheiten und die Fähigkeit, sie zu nutzen. (Sam Goldwyn)
Jeder ist seines Glückes Schmied. (Sprichwort)
Dumm ist nicht, wer etwas dummes begeht, sondern wer seine Dummheit nachher nicht zu bedenken versteht. (unbekannter Autor)
Zu erkennen, dass man sich geirrt hat, ist ja nur das Eingeständnis, dass man heute schlauer ist als gestern. (Caspar Lavater)
Der Faule lebt in Harmonie mit dem Bestehenden und verspürt keine Drang es zu ändern. (Thaddäus Troll)
Man muss das Eisen schmieden, solange es heiss ist. (Sprichwort)
Nur Pessimisten schmieden das Eisen, solange es heiss ist. Optimisten vertrauen darauf, dass es nicht erkaltet. (unbekannter Autor)
Gibst Du auf die kleinen Dinge nicht acht, wirst Du grösseres verlieren. (Meneander)
Nur die Sache ist verloren, die man selber aufgibt. (Gotthold Ephraim Lessing)
Nur wer aufgibt hat verloren. (Henry Maske)
Courage ist gut, aber Ausdauer ist besser. Ausdauer das ist die Hauptsache. (Theodor Fontane)
Gaben, wer hätte sie nicht? Talente - Spielzeug für Kinder. Erst der Ernst macht den Mann, erst der Fleiss das Genie. (Theodor Fontane)
Ohne Fleiss kein Preis. (Sprichwort)
Auf die Dauer hilft nur Power. (unbekannter Autor)
Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens. (John Steinbeck)
Aktionismus: Dynamische Inkompetenz. (unbekannter Autor)
Wer über jeden Schritt lange nachdenkt, der steht sein Leben lang auf einem Bein. (Chinesisches Sprichwort)
Wer sichere Schritte gehen will, muss sie langsam gehen. (Goethe)
Gut Ding braucht Weil. (Sprichwort)
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. (unbekannter Autor)
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. (Sprichwort)
Es stolpern mehr Menschen über ihre Zunge als über ihre Füsse. (tunesisches Sprichwort)
Man muss das Unglück mit Händen und Füssen und nicht mit dem Maul angreifen. (Pestalozzi)
Ein schöner Rückzug ist ebensoviel wert wie ein kühner Angriff. (Grazian)
Der gerade Weg hat seine Vorzüge und Verdienste. (unbekannter Autor)
Nur das ist Deine Aufgabe, die dir übertragene Rolle gut zu spielen. Sie auszuwählen ist Sache eines Anderen. (Epiktet)
Ich sehe immer mehr ein, dass jeder nur sein Handwerk ernsthaft treiben, und das Übrige alles lustig nehmen soll. (Goethe)
Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. (Sprichwort)
Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, muss es anders werden. (Georg Christoph Lichtenberg)
Was ihr nicht tuet mit Lust gedeihet euch nicht. (W. Shakespeare)
Wenn man Spass an einer Sache hat, dann nimmt man sie auch ernst. (Gerhard Uhlenbruck)
Wer immer nur um den Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt zu leben. (Antoine de Saint Exupery)
Man reist nicht nur um anzukommen. sondern vor allem, um unterwegs zu sein. (Goethe)
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht. (Vaclav Havel)
Im Leben kommt es bloß aufs Tun an, das Geniessen und Leiden findert sich von selbst. (Goethe)
Die grössten Schwierigkeiten liegen da, wo wir sie nicht suchen. (Goethe)
Nicht Berechnung macht Menschen zu Freunden, sondern das Bedürfnis nach verständnisvoller Gemeinsamkeit. (Cicero)
Niemand kann über seinen Schatten springen. (unbekannter Autor)
If all you have is a hammer, everything looks like a nail. (Bernard Baruch)
Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf - es kommt nur auf die Entfernung an. (Marie von Ebner Eschenbach)
Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont. (Adenauer)
Was geschah, kann man nicht ungeschehen machen. (Terenz)
Alles fliesst (Heraklit)
Du kannst nicht zweimal in den gleichen Fluss steigen. (Heraklit)
Was dem einen sein Klopstock ist dem anderen sein Hölzenbein. (unbekannter Autor)
Wer in der wirklichen Welt arbeiten kann und in der idealen leben, der hat das Höchste erreicht. (Ludwig Börne)
Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, lieber Sohn, sondern wir müssen uns nach ihr richten. (Matthias Claudius)
Ratschläge sind wie abgetragene Kleider,
man benützt sie ungern, auch wenn sie passen. (Thornton Wilder)
© 2011 by Fabian Glasen