04.05.2008 TVK FC Radolfzell III 2:2
May 5, 2008
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Trotz überlegen geführter erster Halbzeit, in der der TVK hochkarätige Torchance ausliess und einen Elfmeter verschoss, gelang dem Gast aus Radolfzell durch ein schnell ausgeführtes Freistosstor die 1:0 Führung, mit der dann auch die Seiten gewechselt wurden.
Zu Beginn der 2. Halbzeit begann der TVK furios, machte viel Druck, kombinierte sehr gut und kam schnell zum 1:1 Ausgleich.
Eine halbe Stunde lang dominierte der TVK den Gegner total, schnürte diesen un der eigenen Hälfte ein, kam noch zu einigen guten Torchancen konnte aber nur eine davon verwerten. Nach guter Vorarbeit von Sascha konnte Micha aus kurzer Distanz zum 2:1 einschiessen.
Nach einer halben Stunde liessen die Kräfte beim TVK nach und der Gast kam immer besser ins Spiel und kam dadurch auch bald zum 2:2 Ausgleich. Bis zum Ende war das Spiel ausgeglichen und der TVK war bis zuletzt bemüht den Siegtreffer zu erzielen, konnte aber aufgrund der schwindenden Kräfte nicht mehr viel Druck aufbauen und konnte auch die wenigen Chancen, die sich noch boten, nicht nutzen. Hier wäre es wichtig gewesen, wenn der TVK noch zwei starke frische Auswechselspieler ins Mittelfeld oder in die Offensive hätte einwechseln können.
Die Gäste kamen durch einen sehr hart und präzise geschossenen Weitschuss noch zu einer Grosschance, die Jochen aber durch eine Glanzparade, in der er noch gerade die Fingerspitzen an den Ball bekamm und diesen dadurch an die Querlatte lenken konnte, vereiteln konnte.
Resume: Der TVK zeigte guten Offensivfussball allerdings mit gravierenden Abschlussschwächen. Im Defensivspiel fehlt trotz auffallender Verstärkung der Innenverteidigung nach wie vor ein überzeugendes taktisches Konzept, insbesondere die Bereitschaft im Mittelfeld konsequent defensiv zu arbeiten, fehlt frappant.
Was noch auffiel war, dass sich gelegentlich 4 bis 5 Spieler des TVK im gegnerischen Strafraum versammelten, um eine Flanke vom linken Flügel aufzunehmen, obwohl noch völlig offen war, ob sich die Spielsituation dort überhaupt so entwickeln würde, dass eine Flanke kommen können würde. Jens und Uwe waren dort in diesen Situationen noch damit beschäftigt sich gegen ihre Gegenspieler durchzusetzen, was nicht immer gelang. Da wäre es besser gewesen, sich dort kurz anzubieten, um sie bei ihrem Bemühen, den Ball weiterhin zu kontrollieren, zu unterstützen. Wenn der Ball dann am Flügel nämlich verloren geht und die Bereitschaft defensiv zu arbeiten nicht da ist, kann man sich gut vorstellen, dass man dann sehr schnell mit Unterzahlspiel in der Abwehr konfrontiert ist.
Positiv hervorzuheben ist die grosse körperliche Einsatzbereitschft bei fast allen Spielern. Viele von Ihnen gingen bis an die Leistungsgrenze, um den Sieg doch noch zu ermöglichen.